Die Rolle der Schöffen bei Absprachen im Strafprozess

The study examines how lay judges experience the still controversial plea bargains in criminal proceedings. For the purpose, almost 9000 lay judges from all German states were surveyed. The study confirms previously existing findings according to which illegal plea bargaining continues to be a wides...

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Dades bibliogràfiques
Autors principals: Iberl, Benedikt, Kinzig, Jörg
Format: Online
Idioma:alemany
Publicat: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG 2023
Matèries:
Accés en línia:https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/101094
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spelling doab-20.500.12854ir-1010942023-06-27T06:51:18Z Die Rolle der Schöffen bei Absprachen im Strafprozess Iberl, Benedikt Kinzig, Jörg Einfluss Verständigungsverfahren Absprachen Strafprozess Verständigung Deal Befragung Hauptverhandlung Umfrage Influence LAT LNFX 1DFG The study examines how lay judges experience the still controversial plea bargains in criminal proceedings. For the purpose, almost 9000 lay judges from all German states were surveyed. The study confirms previously existing findings according to which illegal plea bargaining continues to be a widespread issue. Additionally, it is precarious that lay judges rarely have the influence on the outcome of criminal proceedings that they should have. Instead, they are often reduced to the status of mere extras. Another result of the survey, however, was more encouraging: A clear majority of lay judges consider their office to be important. That said, even though most lay judges are satisfied with their work, they still propose numerous avenues to improve the status quo. Published Die Untersuchung widmet sich der Frage, wie Schöffen die nach wie vor umstrittenen Absprachen im Strafprozess erleben. Dazu wurden knapp 9000 Laienrichter aus allen Bundesländern befragt. Die Studie bestätigt bestehende Befunde, nach denen illegale Absprachen unverändert weit verbreitet sind. Prekär ist zudem, dass die Laienrichter nur selten über den Einfluss auf den Ausgang des Strafverfahrens verfügen, den sie eigentlich haben müssten. Stattdessen sind sie häufig nur Statisten. Erfreulicher fiel dagegen ein anderes Ergebnis der Umfrage aus: So hält eine klare Mehrheit der Schöffen ihr Amt für wichtig. Obwohl die Laienrichter mit ihrer Tätigkeit mehrheitlich zufrieden sind, formulieren sie dennoch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. 2023-06-27T06:51:15Z 2023-06-27T06:51:15Z 2023-05-26 book 978-3-7560-0632-8 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/101094 ger image/png Attribution 4.0 International https://doi.org/10.5771/9783748942634 Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG 10.5771/9783748942634 Die Untersuchung widmet sich der Frage, wie Schöffen die nach wie vor umstrittenen Absprachen im Strafprozess erleben. Dazu wurden knapp 9000 Laienrichter aus allen Bundesländern befragt. Die Studie bestätigt bestehende Befunde, nach denen illegale Absprachen unverändert weit verbreitet sind. Prekär ist zudem, dass die Laienrichter nur selten über den Einfluss auf den Ausgang des Strafverfahrens verfügen, den sie eigentlich haben müssten. Stattdessen sind sie häufig nur Statisten. Erfreulicher fiel dagegen ein anderes Ergebnis der Umfrage aus: So hält eine klare Mehrheit der Schöffen ihr Amt für wichtig. Obwohl die Laienrichter mit ihrer Tätigkeit mehrheitlich zufrieden sind, formulieren sie dennoch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. 10.5771/9783748942634 20c8b06d-3b2b-4af2-acda-fbcfdfea5744 Hochschule. digital Niedersachsen 978-3-7560-0632-8 175 Baden-Baden open access
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