Hermeneutik und Kunstwissenschaft
In den letzten Jahrzehnten hat das Interesse am Denken des italienischen Rechtswissenschaftlers und Philosophen Emilio Betti zugenommen -- dennoch bleibt noch vieles zu entdecken, vor allem auf dem Gebiet der kunsthistorischen Hermeneutik. Von großer Relevanz in diesem Kontext ist die einzige Schrif...
Furkejuvvon:
| Váldodahkki: | |
|---|---|
| Materiálatiipa: | Online |
| Giella: | duiskkagiella |
| Almmustuhtton: |
Logos Verlag Berlin
2024
|
| Liŋkkat: | OCN: 1028228681 |
| Fáddágilkorat: |
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|---|---|
| author | Vargiu, Luca |
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| collection | Directory of Open Access Books |
| description | In den letzten Jahrzehnten hat das Interesse am Denken des italienischen Rechtswissenschaftlers und Philosophen Emilio Betti zugenommen -- dennoch bleibt noch vieles zu entdecken, vor allem auf dem Gebiet der kunsthistorischen Hermeneutik. Von großer Relevanz in diesem Kontext ist die einzige Schrift, in der Bettis Hermeneutik zur Interpretation von bildender Kunst herangezogen wurde. Sie stammt von Hans Sedlmayr, dem bedeutenden Kunsthistoriker und Vertreter der "Neuen Wiener Schule". In Sedlmayrs umfassendem Werk ist es zwar der einzige Beitrag, in dem Betti erwähnt wird, die Hinweise auf Bettis Theorie der Interpretation treten jedoch in einer solchen Häufigkeit auf, dass Betti hier zweifellos der wichtigste Dialogpartner war. Betti seinerseits war ein aufmerksamer Leser Sedlmayrs. Er stellt den österreichischen Kunsthistoriker in die Reihe der zahlreichen Denker, die "für ihn Quelle vielfältiger ergiebiger Anregungen waren". Das zeigt sich insbesondere in den Überlegungen zur modernen Kunst in Bettis Hauptwerk Teoria generale della interpretazione. Dieser Zusammenhang ist bislang unbeachtet geblieben: Bis heute konnte man weder auf der Seite der Betti-Rezeption noch auf der Seite der Sedlmayr-Forschung erkennen, dass die beiden Denker, wenn auch unabhängig voneinander, einen Dialog auf Distanz geführt haben. Diese Auseinandersetzung ist Gegenstand der vorliegenden Monographie: Sie wird hier nicht nur vom historischen Standpunkt aus betrachtet, sondern auch auf einer theoretischen Ebene. Diese Studie versteht sich als Beitrag zur internationalen Debatte über den Stellenwert und die Tragweite der Hermeneutik für die Geisteswissenschaften auf der Grundlage einer erkenntniskritischen Fragestellung. |
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| publisher | Logos Verlag Berlin |
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| spelling | doab-20.500.12854ir-1364752025-07-30T10:02:17Z Hermeneutik und Kunstwissenschaft Vargiu, Luca In den letzten Jahrzehnten hat das Interesse am Denken des italienischen Rechtswissenschaftlers und Philosophen Emilio Betti zugenommen -- dennoch bleibt noch vieles zu entdecken, vor allem auf dem Gebiet der kunsthistorischen Hermeneutik. Von großer Relevanz in diesem Kontext ist die einzige Schrift, in der Bettis Hermeneutik zur Interpretation von bildender Kunst herangezogen wurde. Sie stammt von Hans Sedlmayr, dem bedeutenden Kunsthistoriker und Vertreter der "Neuen Wiener Schule". In Sedlmayrs umfassendem Werk ist es zwar der einzige Beitrag, in dem Betti erwähnt wird, die Hinweise auf Bettis Theorie der Interpretation treten jedoch in einer solchen Häufigkeit auf, dass Betti hier zweifellos der wichtigste Dialogpartner war. Betti seinerseits war ein aufmerksamer Leser Sedlmayrs. Er stellt den österreichischen Kunsthistoriker in die Reihe der zahlreichen Denker, die "für ihn Quelle vielfältiger ergiebiger Anregungen waren". Das zeigt sich insbesondere in den Überlegungen zur modernen Kunst in Bettis Hauptwerk Teoria generale della interpretazione. Dieser Zusammenhang ist bislang unbeachtet geblieben: Bis heute konnte man weder auf der Seite der Betti-Rezeption noch auf der Seite der Sedlmayr-Forschung erkennen, dass die beiden Denker, wenn auch unabhängig voneinander, einen Dialog auf Distanz geführt haben. Diese Auseinandersetzung ist Gegenstand der vorliegenden Monographie: Sie wird hier nicht nur vom historischen Standpunkt aus betrachtet, sondern auch auf einer theoretischen Ebene. Diese Studie versteht sich als Beitrag zur internationalen Debatte über den Stellenwert und die Tragweite der Hermeneutik für die Geisteswissenschaften auf der Grundlage einer erkenntniskritischen Fragestellung. 2024-04-18T06:12:37Z 2024-04-18T06:12:37Z 2024-04-16T05:33:09Z 2017 book OCN: 1028228681 https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/89867 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/136475 ger open access image/jpeg image/jpeg image/jpeg Attribution-ShareAlike 4.0 International Attribution-ShareAlike 4.0 International Attribution-ShareAlike 4.0 International https://library.oapen.org/bitstream/20.500.12657/89867/1/external_content.pdf https://library.oapen.org/bitstream/20.500.12657/89867/1/external_content.pdf https://library.oapen.org/bitstream/20.500.12657/89867/1/external_content.pdf Logos Verlag Berlin Logos Verlag Berlin 10.30819/4324 10.30819/4324 04b263a1-7fba-4491-9eae-1c394ac42fc3 Knowledge Unlatched Knowledge Unlatched (KU) KU Open Services Logos Verlag Berlin open access |
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