Wann war Arabien? Historische Zeiterfahrungen im Kontext einer Forschungsreise (1761-1767)
Im 18. Jahrhundert befanden sich Zeiterfahrungen in einem tiefgreifenden Wandel: So lautet eine der einflussreichsten Thesen zum historischen Übergang in die ‚Moderne‘. Was aber bedeutet ‚Zeitenwandel‘, wenn er in soziokulturellen Praktiken nachvollzogen wird? Dieser Frage nimmt sich Mirjam Hähnle a...
I tiakina i:
| Kaituhi matua: | |
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| Hōputu: | Online |
| Reo: | Tiamana |
| I whakaputaina: |
Brill
2024
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| Ngā marau: | |
| Urunga tuihono: | ONIX_20240708_9783412524005_218 |
| Ngā Tūtohu: |
Kāore He Tūtohu, Me noho koe te mea tuatahi ki te tūtohu i tēnei pūkete!
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| Whakarāpopototanga: | Im 18. Jahrhundert befanden sich Zeiterfahrungen in einem tiefgreifenden Wandel: So lautet eine der einflussreichsten Thesen zum historischen Übergang in die ‚Moderne‘. Was aber bedeutet ‚Zeitenwandel‘, wenn er in soziokulturellen Praktiken nachvollzogen wird? Dieser Frage nimmt sich Mirjam Hähnle an und bezieht sie auf Forschungsreisen – jene Aktivität, die die Wissensordnungen des 18. Jahrhunderts entscheidend prägte. Ihre wissens- und kulturgeschichtliche Arbeit fokussiert auf die Arabien-Expedition (1761-1767) mit ihrem Hauptprotagonisten Carsten Niebuhr. Es wird deutlich, welch großen Stellenwert materielle Zeugen der Vergangenheit für die historischen Zeiterfahrungen der Nahost-Reisenden einnahmen: Relikte wurden zu begehrten Objekten sowie zu Kristallisationspunkten widersprüchlicher Zeitlichkeiten. |
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