Der Verdacht als Mangel

Der Käufer verdachtsbehafteter Ware kann das Vorliegen eines effektiven Sachmangels nicht beweisen. Da er dennoch die Nachteile des Verdachts zu tragen hat, bejahen namentlich deutsche Gerichte in Verdachtsfällen eine Gewährshaftung der Verkäuferin. In der Lehre stösst diese Rechtsprechung mehrheitl...

Ful tanımlama

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Detaylı Bibliyografya
Yazar: Marti, Stefan Lorenz
Materyal Türü: Online
Dil:Almanca
Baskı/Yayın Bilgisi: Dike Verlag AG 2024
Konular:
Online Erişim:ONIX_20240708_9783039290512_202
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Özet:Der Käufer verdachtsbehafteter Ware kann das Vorliegen eines effektiven Sachmangels nicht beweisen. Da er dennoch die Nachteile des Verdachts zu tragen hat, bejahen namentlich deutsche Gerichte in Verdachtsfällen eine Gewährshaftung der Verkäuferin. In der Lehre stösst diese Rechtsprechung mehrheitlich auf Zustimmung, wobei Vorbehalte aufgrund der Beweislastregel und der transienten Natur des Verdachts bestehen. Weiter existiert eine Fülle von Meinungen zu den Anforderungen, die an einen Verdacht zu stellen sind. Diese Dissertation beschäftigt sich mit dem Verdacht als Mangel. Sie untersucht, wie ein Verdacht als Geschehnis rechtlich zu erfassen und wovon er abzugrenzen ist. Sie lokalisiert die Anwendungsfälle des Verdachts als Sach- und als Rechtsmangel und zeigt auf, unter welchen Umständen er rechtliche Wirkungen hervorrufen kann. Besondere Schwerpunkte setzt sie bei der dogmatischen Einordnung des Verdachts, bei den Anforderungen an diesen sowie bei den Konsequenzen seiner Ausräumung oder Bestätigung.