Transnationale und intersektionale Machtverhältnisse
Denk ich an die Pflege in Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. Die Adaption dieses bekannten Satzes trifft den Inhalt des Buches sehr genau. Die familiale Pflege in Deutschland ist ohne externe Dienstleister zunehmend nicht mehr leistbar. Um die Pflege der Angehörigen zu realisi...
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| Main Author: | |
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| Format: | Online |
| Language: | German |
| Published: |
Logos Verlag Berlin
2024
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| description | Denk ich an die Pflege in Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. Die Adaption dieses bekannten Satzes trifft den Inhalt des Buches sehr genau. Die familiale Pflege in Deutschland ist ohne externe Dienstleister zunehmend nicht mehr leistbar. Um die Pflege der Angehörigen zu realisieren sind seit gut drei Jahrzehnten zunehmend Migrant*innen aus mittel- und südosteuropäischen Ländern im Privathaushalt unter prekären und illegalen Bedingungen tätig. Die Politik findet keine Antwort auf die drängenden gesellschaftlichen Fragen und Versorgungslücken, sodass pflegende Angehörige einen Spagat zwischen der eigenen beruflichen Tätigkeit und der Betreuung der pflegebedürftigen Personen vollziehen. Mit Hilfe transnationaler Sorgearrangements wird das häusliche Pflegesetting aufrechterhalten. In diesem Buch werden die Perspektiven von Angehörigen, Migrant*innen, examinierten Pflegefachkräften und Vermittlungsagenturen im Bezug auf den Einsatz der Migrant*innen im Haushalt analysiert. Es wird eine machtkritische, intersektionale Perspektive verfolgt, die die pflegebedürftige Person im Zentrum des Geschehens konstatiert und gleichzeitig intergenerationale und transnationale Abhängigkeitsverhältnisse offenlegt. Dieses Buch scheut nicht den Blick hinter die Kulissen, sondern analysiert die Risiken und Gefahren des 24 Stunden-Arrangements. |
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| publishDate | 2024 |
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| publisher | Logos Verlag Berlin |
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| spelling | doab-20.500.12854ir-1480602024-11-19T16:32:21Z Transnationale und intersektionale Machtverhältnisse Kiekert, Jasmin Gender Pflege Migration Pflegepolitik Wohlfahrtsstaat thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JK Social services and welfare, criminology::JKS Social welfare and social services thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JP Politics and government::JPH Political structure and processes thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JP Politics and government::JPS International relations Denk ich an die Pflege in Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. Die Adaption dieses bekannten Satzes trifft den Inhalt des Buches sehr genau. Die familiale Pflege in Deutschland ist ohne externe Dienstleister zunehmend nicht mehr leistbar. Um die Pflege der Angehörigen zu realisieren sind seit gut drei Jahrzehnten zunehmend Migrant*innen aus mittel- und südosteuropäischen Ländern im Privathaushalt unter prekären und illegalen Bedingungen tätig. Die Politik findet keine Antwort auf die drängenden gesellschaftlichen Fragen und Versorgungslücken, sodass pflegende Angehörige einen Spagat zwischen der eigenen beruflichen Tätigkeit und der Betreuung der pflegebedürftigen Personen vollziehen. Mit Hilfe transnationaler Sorgearrangements wird das häusliche Pflegesetting aufrechterhalten. In diesem Buch werden die Perspektiven von Angehörigen, Migrant*innen, examinierten Pflegefachkräften und Vermittlungsagenturen im Bezug auf den Einsatz der Migrant*innen im Haushalt analysiert. Es wird eine machtkritische, intersektionale Perspektive verfolgt, die die pflegebedürftige Person im Zentrum des Geschehens konstatiert und gleichzeitig intergenerationale und transnationale Abhängigkeitsverhältnisse offenlegt. Dieses Buch scheut nicht den Blick hinter die Kulissen, sondern analysiert die Risiken und Gefahren des 24 Stunden-Arrangements. 2024-11-19T16:32:19Z 2024-11-19T16:32:19Z 2024 book ONIX_20241119_9783832557348_14 9783832557348 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/148060 ger image/jpeg Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International https://www.logos-verlag.de/cgi-bin/engbuchmid?isbn=5734&lng=eng&id= https://www.logos-verlag.de/ebooks/OA/978-3-8325-5734-8.pdf Logos Verlag Berlin Logos Verlag Berlin 10.30819/5734 Denk ich an die Pflege in Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. Die Adaption dieses bekannten Satzes trifft den Inhalt des Buches sehr genau. Die familiale Pflege in Deutschland ist ohne externe Dienstleister zunehmend nicht mehr leistbar. Um die Pflege der Angehörigen zu realisieren sind seit gut drei Jahrzehnten zunehmend Migrant*innen aus mittel- und südosteuropäischen Ländern im Privathaushalt unter prekären und illegalen Bedingungen tätig. Die Politik findet keine Antwort auf die drängenden gesellschaftlichen Fragen und Versorgungslücken, sodass pflegende Angehörige einen Spagat zwischen der eigenen beruflichen Tätigkeit und der Betreuung der pflegebedürftigen Personen vollziehen. Mit Hilfe transnationaler Sorgearrangements wird das häusliche Pflegesetting aufrechterhalten. In diesem Buch werden die Perspektiven von Angehörigen, Migrant*innen, examinierten Pflegefachkräften und Vermittlungsagenturen im Bezug auf den Einsatz der Migrant*innen im Haushalt analysiert. Es wird eine machtkritische, intersektionale Perspektive verfolgt, die die pflegebedürftige Person im Zentrum des Geschehens konstatiert und gleichzeitig intergenerationale und transnationale Abhängigkeitsverhältnisse offenlegt. Dieses Buch scheut nicht den Blick hinter die Kulissen, sondern analysiert die Risiken und Gefahren des 24 Stunden-Arrangements. 10.30819/5734 04b263a1-7fba-4491-9eae-1c394ac42fc3 9783832557348 Logos Verlag Berlin 245 Berlin open access |
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