Farm- und Plantagennamen im kolonialen Usambara
Published
Sábháilte in:
| Príomhchruthaitheoir: | |
|---|---|
| Formáid: | Online |
| Teanga: | Gearmáinis |
| Foilsithe / Cruthaithe: |
Wydawnictwo Uniwersytetu Jagiellońskiego
2025
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| Ábhair: | |
| Rochtain ar líne: | https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/159828 |
| Clibeanna: |
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| author | Rieger, Marie A. |
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| spelling | doab-20.500.12854ir-1598282025-05-19T10:30:57Z Farm- und Plantagennamen im kolonialen Usambara Rieger, Marie A. Toponym koloniale Namengebung Farmnamen Deutsch-Ostafrika thema EDItEUR::C Language and Linguistics Published Das Usambaragebirge im Nordosten des heutigen Tansania wurde während der deutschen Kolonialzeit zu einem der bevorzugten Ziele für die Gründung von landwirtschaftlichen Betrieben. Im Fall von kolonialer Besiedlung können die veränderten Besitzverhältnisse durch die Inanspruchnahme des droit de nommer sprachlich markiert werden. In diesem Beitrag wird ein Inventar von 102 landwirtschaftlichen Betrieben in deutschem Besitz im Hinblick auf die Namengebungspraxis untersucht. Dabei kann gezeigt werden, dass auf etwas mehr als ein Fünftel der Betriebe mit deutschen Namen referiert wird. Die meisten dieser Namen markieren die veränderten Eigentumsverhältnisse nicht nur durch die exonyme Form, sondern auch durch die Wahl des Modifikators. Bei den etwas weniger als achtzig Prozent der Farmen und Plantagen ohne exonymen Namen können zwei Fälle unterschieden werden: Werden diese Betriebe unter dem exonymen Namen eines größeren Ortes gelistet, so haben sie keinen eigenen Namen, sondern man muss ggf. mit Wendungen wie „die Pflanzung von Herrn X in (der Nähe von) Y“ Bezug nehmen. Bei Farmen und Plantagen, die die einzige Aktivität an einem Ort darstellen, zeigt sich dagegen die Tendenz, dass sie zunehmend mit dem endonymen Namen des Ortes identifiziert werden. 2025-05-19T10:30:54Z 2025-05-19T10:30:54Z 2023-12-21 chapter 9788323375012 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/159828 ger image/jpeg Attribution 4.0 International https://wuj.pl/ksiazka/onomastics-in-interaction-with-other-branches-of-science-volume-1#otwarty-dostep https://wuj.pl/farm-und-plantagennamen-im-kolonialen-usambara Wydawnictwo Uniwersytetu Jagiellońskiego Onomastics in Interaction With Other Branches of Science. Volume 1. Keynote Lectures. Toponomastics 10.4467/K7501.45/22.23.18074 Das Usambaragebirge im Nordosten des heutigen Tansania wurde während der deutschen Kolonialzeit zu einem der bevorzugten Ziele für die Gründung von landwirtschaftlichen Betrieben. Im Fall von kolonialer Besiedlung können die veränderten Besitzverhältnisse durch die Inanspruchnahme des droit de nommer sprachlich markiert werden. In diesem Beitrag wird ein Inventar von 102 landwirtschaftlichen Betrieben in deutschem Besitz im Hinblick auf die Namengebungspraxis untersucht. Dabei kann gezeigt werden, dass auf etwas mehr als ein Fünftel der Betriebe mit deutschen Namen referiert wird. Die meisten dieser Namen markieren die veränderten Eigentumsverhältnisse nicht nur durch die exonyme Form, sondern auch durch die Wahl des Modifikators. Bei den etwas weniger als achtzig Prozent der Farmen und Plantagen ohne exonymen Namen können zwei Fälle unterschieden werden: Werden diese Betriebe unter dem exonymen Namen eines größeren Ortes gelistet, so haben sie keinen eigenen Namen, sondern man muss ggf. mit Wendungen wie „die Pflanzung von Herrn X in (der Nähe von) Y“ Bezug nehmen. Bei Farmen und Plantagen, die die einzige Aktivität an einem Ort darstellen, zeigt sich dagegen die Tendenz, dass sie zunehmend mit dem endonymen Namen des Ortes identifiziert werden. 10.4467/K7501.45/22.23.18074 b56389e6-bd6e-43b9-abc7-9af91c5afc6b 7de802a3-610e-4023-bb20-ff814f7c94c9 9788323375012 509-532 open access |
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