Was ist normal?
„Das ist doch nicht normal“ – eine Redewendung, die auch vor der Seuche schon sprachliches und emotionales Alltagsrepertoire war. Aber was ist schon normal – jenseits dessen, was ich selbst dafür halte? Wie einigen wir uns über Normalität, brauchen wir sie überhaupt, und falls ja, weshalb, in welche...
Wedi'i Gadw mewn:
| Fformat: | Online |
|---|---|
| Iaith: | Almaeneg |
| Cyhoeddwyd: |
FAU University Press
2025
|
| Pynciau: | |
| Mynediad Ar-lein: | ONIX_20250709T122353_9783961474097_4 |
| Tagiau: |
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| collection | Directory of Open Access Books |
| description | „Das ist doch nicht normal“ – eine Redewendung, die auch vor der Seuche schon sprachliches und emotionales Alltagsrepertoire war. Aber was ist schon normal – jenseits dessen, was ich selbst dafür halte? Wie einigen wir uns über Normalität, brauchen wir sie überhaupt, und falls ja, weshalb, in welchem Rahmen und in welchen Grenzen? Ist nicht das Unnormale viel spannender als das Normale, und grenzt die Normalitätsdebatte nicht Menschen und Dinge aus, die das nicht verdient haben? Muss es eine einzige Normalität geben, und wer legt sie fest? Eine Annäherung an solche Fragen kann nur im Gespräch zwischen unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen gelingen; eine jede hat ihre eigenen Blickwinkel, Methoden und Erkenntnisse. Wir freuen uns, dass wir für die Atzelsberger Gespräche herausragende Expertinnen und Experten für ihre Beiträge gewinnen konnten, die uns profunde Einblicke in die Fragestellungen von Norm und Normabweichung verschafften, Scheingewissheiten als solche entlarvten und die oft überraschende Dynamik im Verständnis von Normalem und Unnormalem aufzeigten. Aida Bosch erschließt aus soziologischer Sicht Debatten über Gesellschaft im Wertewandel – ein dynamisches Verständnis von Normalität – mit optimistischem Ausblick. Friedrich Lösel erhellt die sozialpsychologischen und kriminologischen Dimensionen des (Un)Normalen. Nadine Metzger verschafft Einblicke in die Diskussionen um die Suche der Medizin im 19. und frühen 20. Jahrhundert nach dem „Normkörper“ – dabei wird die mögliche Kehrseite der Normierung deutlich, nämlich die Ausgrenzung des „Unnormalen“. Hans Dickel zeigt „Anstößiges“ anhand von vier Beispielen in der Kunst – Skandale, die auch den Anstoß zu neuen Normalitäten bilden können. |
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| institution | Directory of Open Access Books |
| language | ger |
| publishDate | 2025 |
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| publisher | FAU University Press |
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| spelling | doab-20.500.12854ir-1627022025-10-16T13:17:45Z Was ist normal? Rohe, Mathias Abnorme Persönlichkeit Anomalie Solidarismus Wertwandel Sozialisationsforschung Normalwert Normalität thema EDItEUR::A The Arts::AG The Arts: treatments and subjects::AGT Public art thema EDItEUR::A The Arts::AG The Arts: treatments and subjects::AGA History of art thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JM Psychology::JMK Criminal or forensic psychology thema EDItEUR::M Medicine and Nursing::MB Medicine: general issues::MBX History of medicine thema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QD Philosophy::QDT Topics in philosophy::QDTJ Philosophy: metaphysics and ontology „Das ist doch nicht normal“ – eine Redewendung, die auch vor der Seuche schon sprachliches und emotionales Alltagsrepertoire war. Aber was ist schon normal – jenseits dessen, was ich selbst dafür halte? Wie einigen wir uns über Normalität, brauchen wir sie überhaupt, und falls ja, weshalb, in welchem Rahmen und in welchen Grenzen? Ist nicht das Unnormale viel spannender als das Normale, und grenzt die Normalitätsdebatte nicht Menschen und Dinge aus, die das nicht verdient haben? Muss es eine einzige Normalität geben, und wer legt sie fest? Eine Annäherung an solche Fragen kann nur im Gespräch zwischen unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen gelingen; eine jede hat ihre eigenen Blickwinkel, Methoden und Erkenntnisse. Wir freuen uns, dass wir für die Atzelsberger Gespräche herausragende Expertinnen und Experten für ihre Beiträge gewinnen konnten, die uns profunde Einblicke in die Fragestellungen von Norm und Normabweichung verschafften, Scheingewissheiten als solche entlarvten und die oft überraschende Dynamik im Verständnis von Normalem und Unnormalem aufzeigten. Aida Bosch erschließt aus soziologischer Sicht Debatten über Gesellschaft im Wertewandel – ein dynamisches Verständnis von Normalität – mit optimistischem Ausblick. Friedrich Lösel erhellt die sozialpsychologischen und kriminologischen Dimensionen des (Un)Normalen. Nadine Metzger verschafft Einblicke in die Diskussionen um die Suche der Medizin im 19. und frühen 20. Jahrhundert nach dem „Normkörper“ – dabei wird die mögliche Kehrseite der Normierung deutlich, nämlich die Ausgrenzung des „Unnormalen“. Hans Dickel zeigt „Anstößiges“ anhand von vier Beispielen in der Kunst – Skandale, die auch den Anstoß zu neuen Normalitäten bilden können. 2025-07-10T05:09:06Z 2025-07-10T05:09:06Z 2025-07-09T10:29:26Z 2021 book ONIX_20250709T122353_9783961474097_4 https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/104043 9783961474097 9783961474080 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/162702 ger FAU Forschungen : Reihe A open access image/jpeg image/jpeg Attribution 4.0 International Attribution 4.0 International https://library.oapen.org/bitstream/20.500.12657/104043/1/9783961474097.pdf https://library.oapen.org/bitstream/20.500.12657/104043/1/9783961474097.pdf FAU University Press 10.25593/978-3-96147-409-7 10.25593/978-3-96147-409-7 2c600dea-eece-4066-87be-da335e323fdb 9783961474097 9783961474080 AG Universitätsverlage 98 Erlangen open access |
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