Geschlecht und Nationalismus in Mittel- und Osteuropa 1848–1918
»Ich bin national, weil ich deutsch bin« - in diesem Bekenntnis der Feministin und späteren Nationalistin Käthe Schirmacher bündeln sich die Fragen, denen die Autorinnen dieses Bandes nachgehen: Welchen Anteil haben Frauen an nationalen Bewegungen und welche Rollen werden Frauen und Männern in ihnen...
Gardado en:
| Formato: | Online |
|---|---|
| Idioma: | alemán |
| Publicado: |
Duncker & Humblot
2025
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| Subjects: | |
| Acceso en liña: | ONIX_20250811T164556_9783886404032_5 |
| Tags: |
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| Summary: | »Ich bin national, weil ich deutsch bin« - in diesem Bekenntnis der Feministin und späteren Nationalistin Käthe Schirmacher bündeln sich die Fragen, denen die Autorinnen dieses Bandes nachgehen: Welchen Anteil haben Frauen an nationalen Bewegungen und welche Rollen werden Frauen und Männern in ihnen zugewiesen? Welche Weiblichkeits- und Männlichkeitsbilder verwenden nationale Bewegungen, welche Geschlechterordnungen nehmen sie vor? In welchem Verhältnis stehen die Frauenbewegungen zum Nationalismus? Und schließlich - verändern Kriege das Verhältnis der Geschlechter zueinander? Russische, weissrussische, lettische, ukrainische, polnische und deutsche Fallbeispiele decken die vielschichtigen Verknüpfungen und Abhängigkeiten der beiden Identitätskonzepte Nation und Geschlecht auf. Die Beiträge eröffnen der internationalen Debatte um Geschlecht und Nation Vergleichsmöglichkeiten zu Osteuropa. Gleichzeitig lassen sie erkennen, wie sich die Wissenschaftlerinnen in Ost und West heute als Frauen und als Angehörige nationaler Gemeinschaften verorten. |
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