Wirtschaftskrisen als Wendepunkte
Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der Krise. Vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Diskussion über Banken-, Euro- oder gar Weltwirtschaftskrise untersuchen die Autoren des Sammelbandes in 15 Beiträgen das historische Phänomen ökonomischer Krisen. Mittels eines epochenübergreifenden...
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| Format: | Online |
|---|---|
| Language: | German |
| Published: |
Duncker & Humblot
2025
|
| Subjects: | |
| Online Access: | ONIX_20250811T164556_9783886404278_33 |
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| collection | Directory of Open Access Books |
| description | Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der Krise. Vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Diskussion über Banken-, Euro- oder gar Weltwirtschaftskrise untersuchen die Autoren des Sammelbandes in 15 Beiträgen das historische Phänomen ökonomischer Krisen. Mittels eines epochenübergreifenden Ansatzes fragen sie nicht nach kurzfristig wiederkehrenden zyklischen Schwankungen, sondern nach Erscheinungen, die sich als Wendepunkte einer Entwicklung darstellen. Es geht dabei ebenso um gesellschaftliche und politische Aus- bzw. Wechselwirkungen in ihren weit gefassten Ursachen und Folgen wie um die Frage nach Brüchen und Kontinuitäten. Agrar- und Ernährungskrisen, Verschiebungen von Handelsrouten und monetäre Einbrüche, Staatsbankrotte, Kriege oder Spekulationsblasen: Alle haben sie ihre jeweils spezifischen wirtschaftlichen, aber auch politischen, gesellschaftlichen, demographischen und ökologischen Ursachen, die ihrerseits auf das Leben von Menschen einwirken und zu bemerkenswerten Rückkoppelungsprozessen führen. Behandelt werden zerfallende Staaten und labile Gesellschaften im Mittelalter, aber auch Kriege, Plünderungen und Epidemien städtischer und agrarischer Gesellschaften in der Frühen Neuzeit sowie »alte« und »neue« Krisenkontexte vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Von aktuellem Interesse ist dabei besonders der gesellschaftliche Wandel seit der Weltwirtschaftskrise von 1929, der mit dem Untergang des Monopolsozialismus noch keinen Abschluss gefunden hat. Der Band, der auf eine Tagung des Deutschen Historischen Instituts Warschau in Kooperation mit dem Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien im Januar 1914 zurückgeht, ermöglicht historische Einordnungen vergangener Krisen und trägt darüber hinaus dazu bei, gegenwärtige Wahrnehmungen und Deutungen präziser zu kontextualisieren und Besonderheiten bzw. Eigenheiten herauszuarbeiten. In diesem Sinne verbinden die Aufsätze mittels neuer Herangehensweisen politik-, alltags-, ideen- oder kulturgeschichtliche Fragestellungen mit ökonomischen Aspekten. Der geographische Schwerpunkt liegt auf Mittel- und Osteuropa, wobei diachrone und synchrone Vergleiche auch andere Regionen einbeziehen. |
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| institution | Directory of Open Access Books |
| language | ger |
| publishDate | 2025 |
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| publisher | Duncker & Humblot |
| publisherStr | Duncker & Humblot |
| record_format | ojs |
| spelling | doab-20.500.12854ir-1649942025-08-11T14:49:08Z Wirtschaftskrisen als Wendepunkte Lehnstaedt, Stephan Adamczyk, Dariusz Europäische Geschichte Polen Holocaust Deutschland Zwangsmigration Mitteleuropa Vertreibung Politische Bewegungen Geschichte des 20. Jahrhunderts European history Poland Germany Forced migration Central Europe Expulsion Political movements 20th century history thema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHD European history thema EDItEUR::1 Place qualifiers::1D Europe::1DT Eastern Europe::1DTP Poland thema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics thema EDItEUR::1 Place qualifiers::1D Europe::1DF Central Europe::1DFG Germany thema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTR National liberation and independence thema EDItEUR::1 Place qualifiers::1D Europe::1DT Eastern Europe::1DTF Lithuania thema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTV Revolutions, uprisings, rebellions thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBS Social groups, communities and identities::JBSL Ethnic studies thema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHW Military history::NHWR Specific wars and campaigns::NHWR7 Second World War Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der Krise. Vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Diskussion über Banken-, Euro- oder gar Weltwirtschaftskrise untersuchen die Autoren des Sammelbandes in 15 Beiträgen das historische Phänomen ökonomischer Krisen. Mittels eines epochenübergreifenden Ansatzes fragen sie nicht nach kurzfristig wiederkehrenden zyklischen Schwankungen, sondern nach Erscheinungen, die sich als Wendepunkte einer Entwicklung darstellen. Es geht dabei ebenso um gesellschaftliche und politische Aus- bzw. Wechselwirkungen in ihren weit gefassten Ursachen und Folgen wie um die Frage nach Brüchen und Kontinuitäten. Agrar- und Ernährungskrisen, Verschiebungen von Handelsrouten und monetäre Einbrüche, Staatsbankrotte, Kriege oder Spekulationsblasen: Alle haben sie ihre jeweils spezifischen wirtschaftlichen, aber auch politischen, gesellschaftlichen, demographischen und ökologischen Ursachen, die ihrerseits auf das Leben von Menschen einwirken und zu bemerkenswerten Rückkoppelungsprozessen führen. Behandelt werden zerfallende Staaten und labile Gesellschaften im Mittelalter, aber auch Kriege, Plünderungen und Epidemien städtischer und agrarischer Gesellschaften in der Frühen Neuzeit sowie »alte« und »neue« Krisenkontexte vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Von aktuellem Interesse ist dabei besonders der gesellschaftliche Wandel seit der Weltwirtschaftskrise von 1929, der mit dem Untergang des Monopolsozialismus noch keinen Abschluss gefunden hat. Der Band, der auf eine Tagung des Deutschen Historischen Instituts Warschau in Kooperation mit dem Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien im Januar 1914 zurückgeht, ermöglicht historische Einordnungen vergangener Krisen und trägt darüber hinaus dazu bei, gegenwärtige Wahrnehmungen und Deutungen präziser zu kontextualisieren und Besonderheiten bzw. Eigenheiten herauszuarbeiten. In diesem Sinne verbinden die Aufsätze mittels neuer Herangehensweisen politik-, alltags-, ideen- oder kulturgeschichtliche Fragestellungen mit ökonomischen Aspekten. Der geographische Schwerpunkt liegt auf Mittel- und Osteuropa, wobei diachrone und synchrone Vergleiche auch andere Regionen einbeziehen. 2025-08-11T14:49:08Z 2025-08-11T14:49:08Z 2015 book ONIX_20250811T164556_9783886404278_33 9783886404278 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/164994 ger Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau image/jpeg Attribution 4.0 International https://www.duncker-humblot.de/9783886404278 https://elibrary.duncker-humblot.com/9783886404278 Duncker & Humblot fibre Verlag 10.3790/978-3-88640-427-8 Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der Krise. Vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Diskussion über Banken-, Euro- oder gar Weltwirtschaftskrise untersuchen die Autoren des Sammelbandes in 15 Beiträgen das historische Phänomen ökonomischer Krisen. 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