,Konversion‘ letztwilliger Verfuegungen im klassischen roemischen Recht

Das Testament war der wichtigste, zugleich aber auch komplexeste und damit fehleranfälligste Rechtsakt im Leben eines römischen Bürgers. Während also ein signifikantes Risiko bestand, dass bei der Errichtung einer letztwilligen Verfügung Fehler unterliefen, galt es zugleich, die als Schande empfunde...

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Detalles Bibliográficos
Autor Principal: Isola, Lisa
Formato: Online
Idioma:alemán
Publicado: Peter Lang International Academic Publishers 2026
Subjects:
Acceso en liña:https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/110049
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Descripción
Summary:Das Testament war der wichtigste, zugleich aber auch komplexeste und damit fehleranfälligste Rechtsakt im Leben eines römischen Bürgers. Während also ein signifikantes Risiko bestand, dass bei der Errichtung einer letztwilligen Verfügung Fehler unterliefen, galt es zugleich, die als Schande empfundene Testamentslosigkeit unbedingt zu vermeiden. Die Verantwortung, gegebenenfalls zu retten, was zu retten war, lag in den Händen der Juristen. Wie sie ihr nachkamen, wird in dieser Habilitationsschrift anhand detaillierter Quellenstudien nachgezeichnet. Dabei wird die Testierpraxis samt den dort belegten Fehlern den in den Juristenschriften überlieferten rechtlichen Vorgaben sowie Lösungen gegenübergestellt und herausgearbeitet, wann und wie dem Erblasserwillen zur Wirksamkeit verholfen werden konnte, auch wenn er nicht juristisch korrekt zum Ausdruck gebracht worden sein sollte.