Der Fall Charles Davis

Die ersten Jahre des Kalten Krieges waren durch einen virulenten Antikommunismus geprägt. Die regelrecht inquisitorischen Tätigkeiten des US-amerikanischen Senators Joseph McCarthy befeuerten in den 1950er Jahren etliche Verschwörungstheorien. Die vermeintliche kommunistische Unterwanderung durch K...

Descrizione completa

Salvato in:
Dettagli Bibliografici
Autore principale: Zwicker, Josef
Natura: Online
Lingua:tedesco
Pubblicazione: Diplomatische Dokumente Schweiz 2026
Soggetti:
Accesso online:https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/174436
Tags: Aggiungi Tag
Nessun Tag, puoi essere il primo ad aggiungerne!!
Descrizione
Riassunto:Die ersten Jahre des Kalten Krieges waren durch einen virulenten Antikommunismus geprägt. Die regelrecht inquisitorischen Tätigkeiten des US-amerikanischen Senators Joseph McCarthy befeuerten in den 1950er Jahren etliche Verschwörungstheorien. Die vermeintliche kommunistische Unterwanderung durch Künstler, Studenten, Wissenschaftler, Diplomaten bis hin zu hohen Beamten rechtfertigte für die amerikanischen Behörden eine massive Überwachung im In- und Ausland. Der Spionagefall Charles Davis hielt 1950–1951 Bundesrat, Polizei- und Strafverfolgungsbehörden in der Schweiz auf Trab. Mit fundierter Quellenkenntnis hat Josef Zwicker in diesem Buch akribisch und facettenreich den Umgang der schweizerischen Behörden mit einem politischen Vergehen rekonstruiert, welches sie vor das Dilemma stellte, zwischen antikommunistischer Polizeiraison oder rechtsstaatlicher Strafverfolgung zu wählen. Durch die Analyse dieses Falles wird ein präzises Bild der ideologischen Prägungen schweizerischer Behörden im Kalten Krieg gezeichnet.