Erich Zeisl. Wiens verlorener Sohn in der Fremde

Erich Zeisl (1905–1959) zählt zu jenen vertriebenen Wiener Komponist:innen, deren Werke durch die Errungenschaften der Exilmusikforschung wieder in das gegenwärtige musikalische Bewusstsein gelangten und Eingang in den aktuellen Kanon der musikalischen Praxis fanden. 1905 in der Leopoldstadt geboren...

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Uloženo v:
Podrobná bibliografie
Hlavní autoři: Haas, Michael, Schoenberg, Randol, Wagner, Karin, Walzer, Tina
Médium: Online
Jazyk:němčina
Vydáno: Böhlau 2026
Témata:
On-line přístup:ONIX_20260621T103019_9783205221944_3
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Popis
Shrnutí:Erich Zeisl (1905–1959) zählt zu jenen vertriebenen Wiener Komponist:innen, deren Werke durch die Errungenschaften der Exilmusikforschung wieder in das gegenwärtige musikalische Bewusstsein gelangten und Eingang in den aktuellen Kanon der musikalischen Praxis fanden. 1905 in der Leopoldstadt geboren, wurde Erich Zeisl 1920/21 an der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst Wien (heute mdw) aufgenommen. Das Exilarte Zentrum der mdw hat vor kurzem den gesamten musikalischen Nachlass sowie über 5.000 Briefe von und an Zeisl erhalten. Daher ist es ein wichtiges Anliegen, diesen so intensiv mit Wien verbundenen und in Los Angeles verstorbenen Komponisten über eine Ausstellung zu würdigen. Zeisls Exilorte Paris, New York und Los Angeles bilden die Stationen der Erzähllinie. Die Ausstellung beschäftigt sich im Zusammenhang mit der Vertreibung mit dem signifikanten Feld „jüdischer Kunstmusik“ und spannt eine dramaturgische Kontur vom unerwarteten Tod dieses „Urwieners“ in der Fremde zur ehemaligen Heimat Wien, die er nie wieder gesehen hat.