"Helden und Denker" der Pädagogik im Spiegel ihrer Fachlexika von 1774 bis 1945

Wer sind die Helden und Denker in Pädagogik und Erziehungswissenschaft, wer ihre Heldinnen und Denkerinnen? Welche Personen werden in den Nachschlagewerken der Disziplin – in ihren Wissensspeichern – mit eigenem Lemma vorgestellt? Welche Konjunkturen und Kanonisierungsprozesse lassen sich beobachten...

Olles dieđut

Furkejuvvon:
Bibliográfalaš dieđut
Váldodahkki: Hild, Anne
Materiálatiipa: Online
Giella:duiskkagiella
Almmustuhtton: Universitätsverlag Göttingen 2021
Fáttát:
Liŋkkat:1000308
Fáddágilkorat: Lasit fáddágilkoriid
Eai fáddágilkorat, Lasit vuosttaš fáddágilkora!
Govvádus
Čoahkkáigeassu:Wer sind die Helden und Denker in Pädagogik und Erziehungswissenschaft, wer ihre Heldinnen und Denkerinnen? Welche Personen werden in den Nachschlagewerken der Disziplin – in ihren Wissensspeichern – mit eigenem Lemma vorgestellt? Welche Konjunkturen und Kanonisierungsprozesse lassen sich beobachten? Die vorliegende Arbeit untersucht die Personenlemmata in allen 29 deutschsprachigen, alphabetisch sortierten, allgemeinpädagogischen Fachlexika bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. In einem quantitativen Teil analysiert sie systematisch-vergleichend die Lexika und ihre Personenlemmata nach verschiedenen Kategorien. In einem qualitativen Teil werden für vier Personen – Johann Heinrich Pestalozzi, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, Wilhelm Rein und Helene Lange – sowie die Gruppe der ersten in Lexika genannten Frauen Wandel und Kontinuität in der lexikografischen Rezeption und Darstellung vertieft analysiert. Die Arbeit bietet eine Rekonstruktion des Wissens über Personen in den historischen Nachschlagewerken der Disziplin und Anschlussmöglichkeiten für aktuelle Forschung.