Wirtschaftsbauten in der antiken Stadt
Über die Wirtschaft der Antike sind wir gut informiert. Für den Waren- und Geldverkehr standen in den Städten eigene Gebäude zur Verfügung, die im römischen Reich von Speicherbauten in bedeutenden Wirtschaftszentren und Hafenorten bis zu Bank- und Börsengebäuden an den zentralen Plätzen der Städte r...
I tiakina i:
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| Reo: | Tiamana |
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KIT Scientific Publishing
2022
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| Ngā Tūtohu: |
Kāore He Tūtohu, Me noho koe te mea tuatahi ki te tūtohu i tēnei pūkete!
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| description | Über die Wirtschaft der Antike sind wir gut informiert. Für den Waren- und Geldverkehr standen in den Städten eigene Gebäude zur Verfügung, die im römischen Reich von Speicherbauten in bedeutenden Wirtschaftszentren und Hafenorten bis zu Bank- und Börsengebäuden an den zentralen Plätzen der Städte reichten. Diese Bauten wurden von Archäologen und Bauhistorikern vielfach untersucht, wobei Bauweise und Gestaltung im Vordergrund standen. Wirtschaftshistoriker befassten sich intensiv mit Handels- und Geldgeschäften, ohne Zusammenhänge mit Baulichkeiten in den Blick zu nehmen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit eröffnet neue Perspektiven. Mit dem Wissen über wirtschaftliche Vorgänge lassen sich Bauten besser verstehen, und Bauwerke können ökonomische Vorgänge sichtbar machen. Das wurde beim erstmaligen Gedankenaustausch zwischen den verschiedenen Forschungsdisziplinen rasch deutlich. Der vorliegende Tagungsband enthält Beiträge über Handelsformen und Handelsbeziehungen, er stellt Speichergebäude und Kaufmannshäuser vor und beleuchtet mit dem Magdalensberg bei Kärnten ein bedeutendes Zentrum der Erzgewinnung und der Metallverarbeitung. Einen besonderen Platz nimmt die römische Basilika als großartiges Bank- und Börsengebäude ein, dessen Entwicklung um 200 v. Chr. quasi schlagartig am Forum Romanum begann und die neue Vormacht Rom als Zentrum der antiken Wirtschaft und zentrale Instanz des Wirtschafts- und Steuerrechts mit neuen Maßstäben auch städtebaulich prägte. Die beiden letzten Beiträge befassen sich mit der weiteren Entwicklung des Begriffes Basilika und seinen Nachwirkungen im Kirchenbau und in der Architekturtheorie bis heute. |
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| spelling | doab-20.500.12854ir-855752024-04-02T13:58:58Z Wirtschaftsbauten in der antiken Stadt Fellmeth, Ulrich Krüger, Jürgen Ohr, Karlfriedrich Rasch, Jürgen J. economic history basilica bank (building type) exchange wholesaling Pompeii Vitruvius Rome : Antiquity thema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHC Ancient history Über die Wirtschaft der Antike sind wir gut informiert. Für den Waren- und Geldverkehr standen in den Städten eigene Gebäude zur Verfügung, die im römischen Reich von Speicherbauten in bedeutenden Wirtschaftszentren und Hafenorten bis zu Bank- und Börsengebäuden an den zentralen Plätzen der Städte reichten. Diese Bauten wurden von Archäologen und Bauhistorikern vielfach untersucht, wobei Bauweise und Gestaltung im Vordergrund standen. Wirtschaftshistoriker befassten sich intensiv mit Handels- und Geldgeschäften, ohne Zusammenhänge mit Baulichkeiten in den Blick zu nehmen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit eröffnet neue Perspektiven. Mit dem Wissen über wirtschaftliche Vorgänge lassen sich Bauten besser verstehen, und Bauwerke können ökonomische Vorgänge sichtbar machen. Das wurde beim erstmaligen Gedankenaustausch zwischen den verschiedenen Forschungsdisziplinen rasch deutlich. Der vorliegende Tagungsband enthält Beiträge über Handelsformen und Handelsbeziehungen, er stellt Speichergebäude und Kaufmannshäuser vor und beleuchtet mit dem Magdalensberg bei Kärnten ein bedeutendes Zentrum der Erzgewinnung und der Metallverarbeitung. Einen besonderen Platz nimmt die römische Basilika als großartiges Bank- und Börsengebäude ein, dessen Entwicklung um 200 v. Chr. quasi schlagartig am Forum Romanum begann und die neue Vormacht Rom als Zentrum der antiken Wirtschaft und zentrale Instanz des Wirtschafts- und Steuerrechts mit neuen Maßstäben auch städtebaulich prägte. Die beiden letzten Beiträge befassen sich mit der weiteren Entwicklung des Begriffes Basilika und seinen Nachwirkungen im Kirchenbau und in der Architekturtheorie bis heute. 2022-07-01T16:02:56Z 2022-07-01T16:02:56Z 2016 book ONIX_20220701_9791036538322_1048 9791036538322 9783731505402 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/85575 ger KIT Scientific Publishing image/png n/a https://books.openedition.org/ksp/5266 KIT Scientific Publishing Über die Wirtschaft der Antike sind wir gut informiert. Für den Waren- und Geldverkehr standen in den Städten eigene Gebäude zur Verfügung, die im römischen Reich von Speicherbauten in bedeutenden Wirtschaftszentren und Hafenorten bis zu Bank- und Börsengebäuden an den zentralen Plätzen der Städte reichten. Diese Bauten wurden von Archäologen und Bauhistorikern vielfach untersucht, wobei Bauweise und Gestaltung im Vordergrund standen. Wirtschaftshistoriker befassten sich intensiv mit Handels- und Geldgeschäften, ohne Zusammenhänge mit Baulichkeiten in den Blick zu nehmen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit eröffnet neue Perspektiven. Mit dem Wissen über wirtschaftliche Vorgänge lassen sich Bauten besser verstehen, und Bauwerke können ökonomische Vorgänge sichtbar machen. Das wurde beim erstmaligen Gedankenaustausch zwischen den verschiedenen Forschungsdisziplinen rasch deutlich. Der vorliegende Tagungsband enthält Beiträge über Handelsformen und Handelsbeziehungen, er stellt Speichergebäude und Kaufmannshäuser vor und beleuchtet mit dem Magdalensberg bei Kärnten ein bedeutendes Zentrum der Erzgewinnung und der Metallverarbeitung. Einen besonderen Platz nimmt die römische Basilika als großartiges Bank- und Börsengebäude ein, dessen Entwicklung um 200 v. Chr. quasi schlagartig am Forum Romanum begann und die neue Vormacht Rom als Zentrum der antiken Wirtschaft und zentrale Instanz des Wirtschafts- und Steuerrechts mit neuen Maßstäben auch städtebaulich prägte. Die beiden letzten Beiträge befassen sich mit der weiteren Entwicklung des Begriffes Basilika und seinen Nachwirkungen im Kirchenbau und in der Architekturtheorie bis heute. 68fffc18-8f7b-44fa-ac7e-0b7d7d979bd2 9791036538322 9783731505402 253 Karlsruhe open access |
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