Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie

Thomas Morus' „Von der besten Staatsverfassung und von der neuen Insel Utopia, ein wahrhaft goldenes Büchlein, genauso wohltuend wie heiter“ ist ein Klassiker der Politischen Philosophie. Das 1516 erstmals erschienene Buch prägte die spätere Tradition fiktiver Staatsmodelle. Der Name 'Utopia' bezeic...

Повний опис

Збережено в:
Бібліографічні деталі
Формат: Online
Мова:Німецька
Опубліковано: KIT Scientific Publishing 2022
Предмети:
Онлайн доступ:ONIX_20220701_9782821874305_1062
Теги: Додати тег
Немає тегів, Будьте першим, хто поставить тег для цього запису!
_version_ 1869522328847646720
collection Directory of Open Access Books
description Thomas Morus' „Von der besten Staatsverfassung und von der neuen Insel Utopia, ein wahrhaft goldenes Büchlein, genauso wohltuend wie heiter“ ist ein Klassiker der Politischen Philosophie. Das 1516 erstmals erschienene Buch prägte die spätere Tradition fiktiver Staatsmodelle. Der Name 'Utopia' bezeichnet nämlich ein „Nirgendwo“, durch dessen Unauffindbarkeit alle Sehnsüchte in eine unerreichbare Ferne projiziert werden. Als Utopie gilt somit eine Vorstellung, die als Idee zwar denkbar, aber nicht unmittelbar umzusetzen ist. Sie ist Wunschtraum, Konzept und Vision einer Welt oder einer Zeit, in der eine neue gesellschaftliche, religiöse oder technische Ordnung herrscht. Der Band hinterfragt, mit welchen Chancen auf gesellschaftspolitische Diskussion heute überhaupt noch fiktive Staatsmodelle ausgearbeitet werden können. Sind z.B. die modernen, weltweit stark rezipierten Entwürfe wie Rawls' Theorie der Gerechtigkeit, No-zicks' Anarchie, Staat, Utopia oder die Sphären der Gerechtigkeit von Walzer als Utopien zu klassifizieren? Oder sind die fiktiven Elemente in ihnen so realitätsnah, daß man sie nicht mehr als utopisch beschreiben kann? Brauchen wir überhaupt Utopien, um in der Lage zu sein, neue, „zukunftsfähige“ Modelle der politischen Organisation einer Gesellschaft zu entwerfen? Oder ist die Politische Philosophie so saturiert, daß selbst unter dem Veränderungsdruck der Globalisierung in absehbarer Zeit mit neuen Staatsutopien nicht zu rechnen sein wird?
format Online
id doab-20.500.12854ir-85589
institution Directory of Open Access Books
language ger
publishDate 2022
publishDateRange 2022
publishDateSort 2022
publisher KIT Scientific Publishing
publisherStr KIT Scientific Publishing
record_format ojs
spelling doab-20.500.12854ir-855892024-04-08T20:11:09Z Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie Arnswald, Ulrich Schütt, Hans-Peter Political philosophy Utopia Community Society Legal philosophy Social philosophy Liberalism bic Book Industry Communication::H Humanities::HP Philosophy::HPS Social & political philosophy thema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QD Philosophy::QDT Topics in philosophy::QDTS Social and political philosophy Thomas Morus' „Von der besten Staatsverfassung und von der neuen Insel Utopia, ein wahrhaft goldenes Büchlein, genauso wohltuend wie heiter“ ist ein Klassiker der Politischen Philosophie. Das 1516 erstmals erschienene Buch prägte die spätere Tradition fiktiver Staatsmodelle. Der Name 'Utopia' bezeichnet nämlich ein „Nirgendwo“, durch dessen Unauffindbarkeit alle Sehnsüchte in eine unerreichbare Ferne projiziert werden. Als Utopie gilt somit eine Vorstellung, die als Idee zwar denkbar, aber nicht unmittelbar umzusetzen ist. Sie ist Wunschtraum, Konzept und Vision einer Welt oder einer Zeit, in der eine neue gesellschaftliche, religiöse oder technische Ordnung herrscht. Der Band hinterfragt, mit welchen Chancen auf gesellschaftspolitische Diskussion heute überhaupt noch fiktive Staatsmodelle ausgearbeitet werden können. Sind z.B. die modernen, weltweit stark rezipierten Entwürfe wie Rawls' Theorie der Gerechtigkeit, No-zicks' Anarchie, Staat, Utopia oder die Sphären der Gerechtigkeit von Walzer als Utopien zu klassifizieren? Oder sind die fiktiven Elemente in ihnen so realitätsnah, daß man sie nicht mehr als utopisch beschreiben kann? Brauchen wir überhaupt Utopien, um in der Lage zu sein, neue, „zukunftsfähige“ Modelle der politischen Organisation einer Gesellschaft zu entwerfen? Oder ist die Politische Philosophie so saturiert, daß selbst unter dem Veränderungsdruck der Globalisierung in absehbarer Zeit mit neuen Staatsutopien nicht zu rechnen sein wird? 2022-07-01T16:03:22Z 2022-07-01T16:03:22Z 2010 book ONIX_20220701_9782821874305_1062 9782821874305 9783866444034 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/85589 ger KIT Scientific Publishing image/png n/a https://books.openedition.org/ksp/1901 KIT Scientific Publishing Thomas Morus' „Von der besten Staatsverfassung und von der neuen Insel Utopia, ein wahrhaft goldenes Büchlein, genauso wohltuend wie heiter“ ist ein Klassiker der Politischen Philosophie. Das 1516 erstmals erschienene Buch prägte die spätere Tradition fiktiver Staatsmodelle. Der Name 'Utopia' bezeichnet nämlich ein „Nirgendwo“, durch dessen Unauffindbarkeit alle Sehnsüchte in eine unerreichbare Ferne projiziert werden. Als Utopie gilt somit eine Vorstellung, die als Idee zwar denkbar, aber nicht unmittelbar umzusetzen ist. Sie ist Wunschtraum, Konzept und Vision einer Welt oder einer Zeit, in der eine neue gesellschaftliche, religiöse oder technische Ordnung herrscht. Der Band hinterfragt, mit welchen Chancen auf gesellschaftspolitische Diskussion heute überhaupt noch fiktive Staatsmodelle ausgearbeitet werden können. Sind z.B. die modernen, weltweit stark rezipierten Entwürfe wie Rawls' Theorie der Gerechtigkeit, No-zicks' Anarchie, Staat, Utopia oder die Sphären der Gerechtigkeit von Walzer als Utopien zu klassifizieren? Oder sind die fiktiven Elemente in ihnen so realitätsnah, daß man sie nicht mehr als utopisch beschreiben kann? Brauchen wir überhaupt Utopien, um in der Lage zu sein, neue, „zukunftsfähige“ Modelle der politischen Organisation einer Gesellschaft zu entwerfen? Oder ist die Politische Philosophie so saturiert, daß selbst unter dem Veränderungsdruck der Globalisierung in absehbarer Zeit mit neuen Staatsutopien nicht zu rechnen sein wird? 68fffc18-8f7b-44fa-ac7e-0b7d7d979bd2 9782821874305 9783866444034 IX-328 Karlsruhe open access
spellingShingle Political philosophy
Utopia
Community
Society
Legal philosophy
Social philosophy
Liberalism
bic Book Industry Communication::H Humanities::HP Philosophy::HPS Social & political philosophy
thema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QD Philosophy::QDT Topics in philosophy::QDTS Social and political philosophy
Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie
title Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie
title_full Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie
title_fullStr Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie
title_full_unstemmed Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie
title_short Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie
title_sort thomas morus utopia und das genre der utopie in der politischen philosophie
topic Political philosophy
Utopia
Community
Society
Legal philosophy
Social philosophy
Liberalism
bic Book Industry Communication::H Humanities::HP Philosophy::HPS Social & political philosophy
thema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QD Philosophy::QDT Topics in philosophy::QDTS Social and political philosophy
topic_facet Political philosophy
Utopia
Community
Society
Legal philosophy
Social philosophy
Liberalism
bic Book Industry Communication::H Humanities::HP Philosophy::HPS Social & political philosophy
thema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QD Philosophy::QDT Topics in philosophy::QDTS Social and political philosophy
url ONIX_20220701_9782821874305_1062