Fritz Hartung – Korrespondenz eines Historikers zwischen Kaiserreich und zweiter Nachkriegszeit

Fritz Hartung (1883-1967), Professor an den Universitäten Halle, Kiel und Berlin, gehörte zu den bekanntesten und profiliertesten deutschen Historikern seiner Zeit. Als Schüler Otto Hintzes hatte er seit 1924 den angesehenen Lehrstuhl für Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte an der Berliner Univer...

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Natura: Online
Lingua:tedesco
Pubblicazione: Duncker & Humblot 2021
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description Fritz Hartung (1883-1967), Professor an den Universitäten Halle, Kiel und Berlin, gehörte zu den bekanntesten und profiliertesten deutschen Historikern seiner Zeit. Als Schüler Otto Hintzes hatte er seit 1924 den angesehenen Lehrstuhl für Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte an der Berliner Universität inne; seine Bücher, vor allem die vielfach aufgelegte »Deutsche Verfassungsgeschichte« sowie seine »Deutsche Geschichte 1871-1918«, waren jahrzehntelang Standardwerke. Hartung war politisch konservativ, kein Anhänger der Weimarer Republik, stand aber ebenfalls dem Nationalsozialismus fern und erregte mehrfach den Unwillen der NS-Machthaber. Nach 1945 blieb er im Amt und arbeitete ab 1948, obwohl in West-Berlin wohnend, für die Akademie der Wissenschaften im Ostteil der Stadt. So wurde er schon bald zu einem Grenzgänger zwischen Ost und West und zu einer Mittlerfigur der bald geteilten deutschen Geschichtswissenschaft der Nachkriegszeit.; Fritz Hartung (1883-1967), professor at the Universities of Halle, Kiel and Berlin, was one of the most prominent German historians of his time. His books, especially the frequently published »German constitutional history«, were standard works for decades. Hartung, not a follower of the Weimar Republic, was also averse to National Socialism and repeatedly aroused the unwillingness of the Nazi rulers. After 1945, although living in West Berlin, he worked for the Academy of Sciences in East Berlin. Thus, he soon became a mediator of divided German historical science of the postwar period.
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spelling doab-20.500.12854ir-642162024-04-01T23:18:16Z Fritz Hartung – Korrespondenz eines Historikers zwischen Kaiserreich und zweiter Nachkriegszeit Kraus, Hans-Christof Geschichtswissenschaft Universität Berlin Verfassungsgeschichte thema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History Fritz Hartung (1883-1967), Professor an den Universitäten Halle, Kiel und Berlin, gehörte zu den bekanntesten und profiliertesten deutschen Historikern seiner Zeit. Als Schüler Otto Hintzes hatte er seit 1924 den angesehenen Lehrstuhl für Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte an der Berliner Universität inne; seine Bücher, vor allem die vielfach aufgelegte »Deutsche Verfassungsgeschichte« sowie seine »Deutsche Geschichte 1871-1918«, waren jahrzehntelang Standardwerke. Hartung war politisch konservativ, kein Anhänger der Weimarer Republik, stand aber ebenfalls dem Nationalsozialismus fern und erregte mehrfach den Unwillen der NS-Machthaber. Nach 1945 blieb er im Amt und arbeitete ab 1948, obwohl in West-Berlin wohnend, für die Akademie der Wissenschaften im Ostteil der Stadt. So wurde er schon bald zu einem Grenzgänger zwischen Ost und West und zu einer Mittlerfigur der bald geteilten deutschen Geschichtswissenschaft der Nachkriegszeit.; Fritz Hartung (1883-1967), professor at the Universities of Halle, Kiel and Berlin, was one of the most prominent German historians of his time. His books, especially the frequently published »German constitutional history«, were standard works for decades. Hartung, not a follower of the Weimar Republic, was also averse to National Socialism and repeatedly aroused the unwillingness of the Nazi rulers. After 1945, although living in West Berlin, he worked for the Academy of Sciences in East Berlin. Thus, he soon became a mediator of divided German historical science of the postwar period. 2021-03-24T10:33:38Z 2021-03-24T10:33:38Z 2019 book ONIX_20210324_9783428557318_12 9783428557318 9783428157310 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/64216 ger Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts image/jpeg Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International https://doi.org/10.3790/978-3-428-55731-8 Duncker & Humblot 10.3790/978-3-428-55731-8 Fritz Hartung (1883-1967), Professor an den Universitäten Halle, Kiel und Berlin, gehörte zu den bekanntesten und profiliertesten deutschen Historikern seiner Zeit. Als Schüler Otto Hintzes hatte er seit 1924 den angesehenen Lehrstuhl für Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte an der Berliner Universität inne; seine Bücher, vor allem die vielfach aufgelegte »Deutsche Verfassungsgeschichte« sowie seine »Deutsche Geschichte 1871-1918«, waren jahrzehntelang Standardwerke. Hartung war politisch konservativ, kein Anhänger der Weimarer Republik, stand aber ebenfalls dem Nationalsozialismus fern und erregte mehrfach den Unwillen der NS-Machthaber. Nach 1945 blieb er im Amt und arbeitete ab 1948, obwohl in West-Berlin wohnend, für die Akademie der Wissenschaften im Ostteil der Stadt. So wurde er schon bald zu einem Grenzgänger zwischen Ost und West und zu einer Mittlerfigur der bald geteilten deutschen Geschichtswissenschaft der Nachkriegszeit.; Fritz Hartung (1883-1967), professor at the Universities of Halle, Kiel and Berlin, was one of the most prominent German historians of his time. His books, especially the frequently published »German constitutional history«, were standard works for decades. Hartung, not a follower of the Weimar Republic, was also averse to National Socialism and repeatedly aroused the unwillingness of the Nazi rulers. After 1945, although living in West Berlin, he worked for the Academy of Sciences in East Berlin. Thus, he soon became a mediator of divided German historical science of the postwar period. 10.3790/978-3-428-55731-8 65d50a8a-1a1d-48a7-b38f-f049cf105e5c 9783428557318 9783428157310 76 903 Berlin open access
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