Studierfähigkeit als soziales Konstrukt

Wer gilt heute als »studierfähig«? Und wer bestimmt darüber? Auf welche Art und Weise formen strukturell-institutionelle Bedingungen und gesellschaftliche Vorstellungen die Möglichkeiten, ein Studium an einer Universität aufzugreifen – und es auch abzuschließen? Und wie hat sich das im Laufe der Zei...

Olles dieđut

Furkejuvvon:
Bibliográfalaš dieđut
Váldodahkki: Fellner, Magdalena
Materiálatiipa: Online
Giella:duiskkagiella
Almmustuhtton: Campus Verlag 2024
Fáttát:
Liŋkkat:https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/95799
Fáddágilkorat: Lasit fáddágilkoriid
Eai fáddágilkorat, Lasit vuosttaš fáddágilkora!
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description Wer gilt heute als »studierfähig«? Und wer bestimmt darüber? Auf welche Art und Weise formen strukturell-institutionelle Bedingungen und gesellschaftliche Vorstellungen die Möglichkeiten, ein Studium an einer Universität aufzugreifen – und es auch abzuschließen? Und wie hat sich das im Laufe der Zeit verändert? Magdalena Fellner untersucht in ihrer historisch-vergleichenden Studie, welchen Machenschaften die Bedeutungen und Zuschreibungen des Begriffs der Studierfähigkeit von den Anfängen der Hochschulgeschichte bis heute unterliegen. Erfüllen die potenziellen Studierenden nicht die Anforderungen der herrschenden Machtelite einer Zeit, führt dies zum Ausschluss sozialer Gruppen und damit zur Aufrechterhaltung einer hierarchischen Klassengesellschaft. Deutlich wird, dass der klassische Begriff der Studierfähigkeit Probleme birgt, die soziale Ungleichheiten verstärken, anstatt ihnen entgegenzuwirken. Auf Grundlage der theoretischen und empirischen Analysen wird die Dynamik zwischen normativen Erwartungen und kollektiven sowie individuellen Lebenswelten veranschaulicht. Die Studie schlägt schließlich eine Rekonzeptualisierung des Begriffs der Studierfähigkeit aus einer relationalen Perspektive vor. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode
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spelling doab-20.500.12854ir-1483412025-06-14T05:06:15Z Studierfähigkeit als soziales Konstrukt Fellner, Magdalena Elitenbildung;Exklusion;Gesellschaftsstruktur;Hochschulgeschichte;Hochschulzugang;nicht-traditionelle Studierende;Open Access;soziale Ungleichheit;Studienbedingungen;wissenschaftliche Weiterbildung thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology::JHBL Sociology: work and labour thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology::JHBD Population and demography Wer gilt heute als »studierfähig«? Und wer bestimmt darüber? Auf welche Art und Weise formen strukturell-institutionelle Bedingungen und gesellschaftliche Vorstellungen die Möglichkeiten, ein Studium an einer Universität aufzugreifen – und es auch abzuschließen? Und wie hat sich das im Laufe der Zeit verändert? Magdalena Fellner untersucht in ihrer historisch-vergleichenden Studie, welchen Machenschaften die Bedeutungen und Zuschreibungen des Begriffs der Studierfähigkeit von den Anfängen der Hochschulgeschichte bis heute unterliegen. Erfüllen die potenziellen Studierenden nicht die Anforderungen der herrschenden Machtelite einer Zeit, führt dies zum Ausschluss sozialer Gruppen und damit zur Aufrechterhaltung einer hierarchischen Klassengesellschaft. Deutlich wird, dass der klassische Begriff der Studierfähigkeit Probleme birgt, die soziale Ungleichheiten verstärken, anstatt ihnen entgegenzuwirken. Auf Grundlage der theoretischen und empirischen Analysen wird die Dynamik zwischen normativen Erwartungen und kollektiven sowie individuellen Lebenswelten veranschaulicht. Die Studie schlägt schließlich eine Rekonzeptualisierung des Begriffs der Studierfähigkeit aus einer relationalen Perspektive vor. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode 2024-12-10T05:48:39Z 2024-12-10T05:48:39Z 2024-12-09T12:26:54Z 2024 book https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/95799 9783593520087 https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/148341 ger open access image/jpeg image/jpeg Attribution 4.0 International Attribution 4.0 International https://library.oapen.org/bitstream/20.500.12657/95799/1/9783593460468.pdf https://library.oapen.org/bitstream/20.500.12657/95799/1/9783593460468.pdf Campus Verlag 10.12907/978-3-593-46046-8 10.12907/978-3-593-46046-8 0f69b6af-bcbb-4af8-950c-28eba5295aa8 FWF 9783593520087 Austrian Science Fund (FWF) 427 Frankfurt am Main open access
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